| Schule für Alle - nach den Sommerferien?

Offener Brief

Mit einem Offenen Brief an das Ministerium für Schule und Bildung NRW möchten wir mehr Transparenz in den Entscheidungen und Perspektiven für die Schule nach den Sommerferien erwirken.

Wenn Ihnen die Fragen auch wichtig erscheinen unterzeichnen Sie den Offenen Brief. Den Aktionszeitraum haben wir wegen der großen Resonanz noch bis zum 17.06. verlängert, um 10.000 zu werden. Die Aktionsschritte
 

Münster, 15.05.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Ministerin Gebauer,

wir wenden uns heute an Sie, da wir um eine größere Transparenz und mehr Nachvollziehbarkeit Ihrer Entscheidungen bitten möchten. Uns ist bewusst, dass die Organisation des Schulalltags unter der Berücksichtigung des Gesundheitsschutzes komplex ist, daher geht es uns nicht um Polarisierung, sondern um Klarheit und Transparenz für die Zeit nach den Sommerferien.

Unsere konkreten Fragen zielen besonders auf den Alltag mit Kindern. Wir Eltern benötigen Perspektiven für uns und unsere Kinder, mindestens für die Zeit nach den Sommerferien. Ebenso sehen wir bei den Lockerungsmaßnahmen eine zunehmende Diskrepanz zwischen der Strenge an den Schulen und den Lockerungen in allen sonstigen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Da die Entscheidungen zum Thema Schule bisher sehr kurzfristig kommuniziert wurden, ist unser Hauptanliegen eine Perspektive bereits vor den Sommerferien zu bekommen.

 

Unsere Fragen zur aktuellen Situation an den Schulen in NRW lauten:

  1. Warum wird "Schichtbetrieb" ausgeschlossen (Nachmittags- oder Samstagsunterricht)?
  2. Wurden Studierende und sonstige pädagogische Fachkräfte für den Einsatz an den Schulen angedacht und angefragt, um personelle Engpässe auszugleichen?
  3. Wurden Konzepte für einen Unterricht draußen oder an alternativen Lernorten geprüft?
  4. Haben die Schulen Möglichkeiten, zusätzliche Räumlichkeiten (städtische, kirchliche Einrichtungen) zu nutzen?
  5. Welche Formen der Zusammenarbeit von Offenem Ganztag (Betreuung und Unterricht) sind geplant?
  6. Warum wird weiter lediglich eine "Not"betreuung angeboten, bei der viele Familien und Berufsgruppen nicht berücksichtigt sind?
  7. Wie liegen die Prioritäten zwischen Betreuung und Unterricht bei der Suche nach Lösungsmöglichkeiten für alle Kinder und damit für alle Familien?

Unsere Fragen zum Planungsstand:

  1. Werden aktuell im Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW verschiedene Szenarien erarbeitet?
    1. Aufrechterhaltung des täglichen Unterrichts bei steigenden Infektionszahlen
    2. Aufrechterhaltung des täglichen Unterrichts bei gleichbleibenden Infektionszahlen
    3. Aufrechterhaltung des täglichen Unterrichts bei sinkenden Infektionszahlen.
  2. Können Schulen, Eltern, Kinder und Arbeitgeber davon ausgehen, dass bis zu den Sommerferien, ein verlässliches Schul- und Betreuungsangebot geschaffen werden kann, so dass sich wieder eine wirtschaftlich und beruflich planbare Perspektive und für die Kinder eine Chancengleichheit ergibt?

Wir möchten Sie bitten uns möglichst zeitnah zu antworten. Da Sie sicher viele derartige Anfragen bekommen und die Antworten für alle Schüler/innen und Eltern in NRW Relevanz besitzen, wäre es sicher eine gute Idee, wenn Sie diese in Form einer sogenannten FAQ Seite o.ä. auf dem Bildungsportal des Schulministeriums https://www.schulministerium.nrw.de publizieren.

Mit freundlichem Gruß,

die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner

 

(40 von 5538) Name Tätigkeit / Beruf Kinder PLZ Ort
1.anonymPta233604Bielefeld
2.anonymElternzeit 341352Korschenbroich
3.anonymÄrztin240489Düsseldorf
4.anonymÄrztin245478Mülheim
5.Roxan KrummelReferentin 351149Köln
6.anonymTeamleiter RechnungswesenJa45964Gladbeck
7.anonymInstallations-und Heizungsbauermeister247803Krefeld
8.anonymKfm. Angestellte 247803Krefeld
9.anonymKauffrau249504Lotte
10.Jessica HochfeldFachärztin für Anästhesie140221Düsseldorf
11.anonymPflegedienstleitung im Krankenhaus141564Nordrhein-Westfalen - Kaarst
12.anonymBILANZBUCHHALTERIN244267Dortmund
13.anonymBürokauffrau240764Langenfeld
14.anonymHonorarkraft345968Gladbeck
15.anonymReinigungskraft345894Gelsenkirchen
16.anonymTexterin250968Köln
17.anonymBankkauffrau140789
18.anonymDiplom Soziologe250968Köln
19.anonymJournalistin250968Köln
20.anonym240882Ratingen
21.Bastian BergHandelsfachwirt244269Dortmund
22.anonymDiplomkauffrau247800Krefeld
23.anonymLehrerin im Ruhestand 3 und 3 Enkelkinder 40221Düsseldorf
24.anonymÄrztin251149Köln
25.anonymÄrztin240723Hilden
26.anonymKrankenschwester 245966Gladbeck (Zweckel)
27.anonymBankkaufmann248683Ahaus
28.anonymTeilzeitarbeiter345896Gelsenkirchen
29.anonymMarketing Manager241063Mönchengladbach
30.anonymStudentin Lehramt545966Gladbeck
31.anonym347139Duisburg
32.anonymAltenpflegehelferi 445964Gladbeck
33.anonymG.A.KauffrauSohn 51143Köln
34.anonymAngestellte140225Düsseldorf
35.anonymSoziale Arbeit148167Münster
36.anonymBankkauffrau 245964Gladbeck
37.anonymBürokauffrau 150733Köln
38.anonymDiplom Kauffrau345964Gladbeck
39.anonymBezugsfachkraft145899Gelsenkirchen
40.Silke LandwehrÄrztin245964Gladbeck

Taucht Ihre Unterschrift nicht auf?

Sollten Ihre Daten nicht in der Liste auftauchen, prüfen Sie bitte Ihren Spam-Ordner, um über die evt. dort liegende Mail Ihre Unterschrift zu aktivieren.
Dieses Aktivierungsverfahren stellt sicher, dass nur Sie selbst unterzeichnen können.

 

Offenen Brief unterzeichnen

Vorname, Nachname, PLZ, Kinder, Tätigkeit werden als Liste der Unterzeichner/innen an das Ministerium übergeben.

Sämtliche personenbezogenen Daten werden nach Ablauf der Aktion gelöscht.

Machen Sie die Aktion bekannt!

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